Caithness-Moray-Verbindung, Schottland

In Schottland sind die Investitionen für erneuerbare Energien in den letzten zehn Jahren erheblich gestiegen. Ende 2015 ist es Schottland gelungen, insgesamt 7,7 GW Strom aus erneuerbaren Energien zu erzeugen. Kapazitäten für zusätzliche 13 GW sind im Planungs-, Genehmigungs- oder Baustadium. 

Die neuen Kapazitäten sollen die künftige Energieversorgung in Großbritannien gewährleisten. Sie machen eine enorme Vergrößerung des Übertragungsnetzes für den Norden Schottlands erforderlich. 

Das Ausbauprojekt des Betreibers SSEN (Scottish and Southern Electricity Networks) hat einen Umfang von 1,1 Mrd. £. Eine zentrale Stellung nimmt dabei das Seekabel in der Moray-Firth-Bucht ein, das für 1200 MW ausgelegt ist. Zusammen mit der damit verbundenen Stärkung des Landübertragungsnetzes stellt das Projekt die größte Investition in das Stromnetz des schottischen Nordens seit der Ära der Hydroentwicklung in den 1950er Jahren dar. 

Das optisch unauffällige System, das die Stromnetze auf beiden Seiten der Bucht verbindet, basiert auf bewährter HVDC-Kabeltechnologie von NKT. Mit einer Übertragungskapazität von 1200 MW kann es den Strombedarf von zwei Millionen Menschen decken. 

Die Verlegung des 113 km langen Seekabelsystems in einem Graben auf dem Meeresgrund war der erste Auftrag für unser Kabellegeschiff NKT Victoria. Die Victoria, die 9000 t Stromkabel transportieren kann, führt die Verlegung nach dem neuesten Stand der Technik durch. 

Extrudiertes HVDC-Kabelsystem mit 2 x 113 km See- und 2 x 20 + 2 x 28 km VPE-Erdkabeln

160 km

Turnkey HVDC-Kabelsystemlösung, 320 kV, 1200 MW

Projektbeginn 2014 (noch nicht abgeschlossen)

Scottish and Southern Electricity Networks (SSEN)

Moray Firth, Schottland

 

 

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